Mein Reisetagebuch auf den verschiedenen Caminos

Schlagwort: Küste (Seite 3 von 3)

Etappe 12 – Cudon nach Cóbreces

Zur heutigen Etappe in das ca. 30 Kilometer entfernte Cóbreces startete ich nach einem kleinen aber feinen Frühstück in der Posada erst um 8:00 Uhr, schon fast wie im Urlaub. Bis Requeda verlief der Camino auf einem Feldweg entlang von 2 dicken Versorgungsleitungen, genau richtig um in Tritt zu kommen. Weiterlesen

Etappe 11 – Santander nach Cudon

Die vorgeschlagene Etappe der meisten Pilgerführer endet in der Regel in Boo de Piélagos, dafür gibt es 2 mögliche Routen, die offizielle führt quer durch die Stadt Richtung Süden und ist ca. 15 km lang. Die inoffizielle aber landschaftlich schönere führt um die Stadt herum an der Küste nach Boo de Piélagos und ist ca. 33 km lang. Weiterlesen

Etappe 10 – Castillo Siete Villas nach Santander

Heute ging es wieder früh raus, um 6:30 Uhr war ich mit einer Frühstücksbanane und der Stirnlampe bereit den Camino nach Santander zu laufen. Der schlechte Plan war eigentlich nach ein paar Kilometern an einer schönen Bar am Meer zu frühstücken, aber weit gefehlt, die Küste war doch erheblich weiter weg als gedacht und der Weg dorthin echtes Entwicklungsland in Sachen Bars, Cafés oder Tavernen. Entweder nicht vorhanden oder geschlossen.

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Etappe 8 – Onton nach Liendo

Die heutige Etappe von El Haya nach Hazas-Liendo führte über weite Strecken entlang der Bundesstraße N-634. Vor allem als ich um 6:30 Uhr startete war es noch stockfinster und ich kramte erstmal meine Stirnlampe raus. Relativ zügig lief ich durch Ontón und Mioño, in beiden Orten herrschte noch ausgeprägte Nachtruhe und nix war‘s mit einem Frühstück. Weiterlesen

Etappe 3 – Zarautz nach Deba

Als erstes mal einen großen Dank an alle, welche nach gestrigen Etappe versucht haben, mir gut zuzureden und Mut zu machen, tat gut.

Da der gestrige Tag etwas anstrengend war, war ich mir heute nicht sicher, wie weit ich kommen würde, Zumaia ca. 10 km war das Minimalziel.

Ich bin also wieder kurz vor Sonnenaufgang in Zarautz gestartet und wählte den Weg entlang der Küstenstraße, denn ich wollte nicht schon wieder mit einem kräftigen Anstieg beginnen. Nach einem kurzen Blick zurück auf die Uferpromenade von Zarautz folgte ich also der Uferstraße auf dem gut ausgebauten Fußweg Richtung Getaria. Meine Füße liefen wie von selbst, vermutlich auch, weil ich heute gefrühstückt hatte, nach Getaria, einem kleinen Fischerdorf. Durch den Ort blieb ich an einem Straßencafé hängen und gönnte mir ein weiteres Frühstück, Café con Leche und ein Crossant, heute läuft es! Weiter ging es nun wieder dem offiziellen Jakobsweg folgend  nach Askizu, wobei mich fast den ganzen Weg das „Nicht kacken“-Schild beschäftigte. War es tatsächlich das, wonach es offensichtlich aussah, ein simples „Nicht kacken“-Schild aufgestellt von einem pilgerüberdrüssigen Anwohner oder war es der Stille Protest eines zum sitzen gezwungenen Stehpinklers? Auf welche Gedanken man auf dem Camino nur kommt, sensationell.
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