Nun beginnt der zweite Teil meiner Reise an deren Ende ich wieder am Atlantik und zwar in Muxia ankommen werde. Los ging es nachdem ich die Compostela im Pilgerbüro abgeholt und mit Anna noch einen Café con Leche und ein Stück Tarde de Santiago in einem Straßencafé verspeist hatte am Fonte de Peregrino vorbei an der Kirche San Froitoso de Santiago de Compostela und nach ca. 1 Kilometer ging es dann über einen Park langsam über in einen Waldweg der zur Ponte Sarela führte.
Weiter ging es nach Sarela de Abaixo, von wo aus ich einen letzten Blick auf die Kathedrale in der Ferne werfen konnte. Die nächsten Kilometer verliefen durch den Wald und über kleine Landstraßen über Carballal und Quintáns nach Alto do Vento, hier gab es eine Bar an der ich das letzte mal mich dem Regen bei einem Kaffee entzogen hatte, bei dem tollen Wetter heute, konnte ich getrost daran vorbeiziehen. Weiter ging es dann nach Aguapesada und danach über einen 2 km langen Anstieg mit 10% Steigung und 250 Höhenmeter nach Carballo. Von dort ging es über Landstraßen wieder hinab nach Ponte Maceira.
In Ponte Maceira ging es über eine wunderschöne sehr alte Steinbrücke über den Tambre. Das Dorf liegt wirklich malerisch und man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Aus Ponte Maceira heraus folgt man kurz der Straße, bevor es dann wieder links auf einen Feldweg entlang dem Tambre nach Barca geht.
Nach Barca folgte ein kurzer Anstieg nach Chancela und dann geht es abwärts nach Negreira, der letzten größeren Stadt. In Negreira gab es dann einen letzten Café con Leche und ich buchte meine Unterkunft in A Peña.kurz darauf erhielt ich die Nachricht, dass Check In nur bis 19:00 Uhr möglich wäre und es war bereits kurz nach 17:00 Uhr, jetzt aber nochmal Vollgas für die letzten 8 km.
Negreira verließ ich dann vorbei am Pazo do Cotón, danach ging es über gut ausgebaute Waldwege stetig bergauf nach Zas. Zwischen Zas und A Peña lief mir dann noch ein Fuchs über den Weg, leider war ich mit der Kamera nicht schnell genug. Um 18:45 Uhr erreichte ich dan die Albuerge in A Peña, meinem heutigen 2. Etappenziel.
Buen Camino
Klaus

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