Die heutige Etappe von Markina-Xemein nach Guernica widme ich Andoni. Andoni war mein Vermieter des Zimmers in Markina-Xemein und er war außergewöhnlich gastfreundlich. Obwohl ich nur ein Zimmer gemietet hatte, bekam ich abends noch einen leckeren Thunfisch mit Zwiebeln und Kartoffeln, dazu einen Rioja und am nächsten Morgen noch ein Frühstück. Vielen Dank Andoni.
Ich startete also wieder vor Sonnenaufgang und ging zunächst am Flüsschen entlang nach Ziortza-Bolibar mit dem gleichnamigen Simon Bolivar Museum. Von dort ging es über einen schmalen mit Findlingen gepflasterten Weg hinauf zum Monasterio Zenarruza. Ein sehr sehenswertes Kloster mit einem wunderschönen Innenhof. Im Garten des Klosters gab es dann erstmal noch eine kleine Brotzeit, bevor ich dann weiter Richtung Munitibar wanderte. Vor Munitibar ging es allerdings über eine nicht enden wollende Holztreppe gefühlt mehrere hundert Höhenmeter bergab (Kniescheiben und weiße Fähnchen). Weiter an diversen Kuhherden vorbei gab es kurz vor Olabe dann eine Cookie Pause an einem Bach unter einem Walnussbaum und kurz darauf ein leckeres Pilgermenue (gebratenes Hähnchen mit Pommes und Salat) und einem Estrella Galicia Bierchen dazu, was ich im folgenden aber noch bereuen sollte.
Nach Mendata ging es wieder durch einen kleinen Wald über eine sehr schöne alte steinerne Brücke, die Puente románico Artzubi zur Kirche des Heiligen Apostel Thomas. Danach ging es mit außerordentlich „bierschweren“ Beinen an einem Kiwifeld vorbei, über diverse kleine Straßen und Landstraßen nach Guernica, wo ich nach 27 km und 9 Stunden Fußmarsch glücklich und zufrieden ankam.
Motivations- und Sandwich-Technisch hat mich heute wieder meine liebe Frau unterstützt und sie hat sich auch sehr über die diversen „Beweisfotos“ gefreut. Und ich mich über die Fürsorge.
Erkenntnis des Tages:
Kein Bier vor dem Ziel
Buen Camino
Klaus




































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