Zum Abschluss meiner Wanderung habe ich in Fisterra nochmals übernachtet und das war gut so. Am Abend gab es einen sehr leckeren Tintenfisch in einer total abgefahren Kneipe mit unheimlich viel Deko an der Decke und den Wänden und guten alten Rock’n’Roll aus den Lautsprechern. Zusätzlich hatte ich einen schönen Blick auf den Hafen.
Heute bin ich dann nochmal bei strahlenden Sonnenschein hoch zum Leuchtturm und Kilometer 0 gelaufen und konnte die Fotos machen, welche mir gestern aufgrund des schlechten Wetters verwehrt waren, es war ein Traum. Auf der Terrasse des Hotels am Leuchtturm traf ich dann noch Manfred aus dem Münsterland und er erzählte mir von seinen Camino-Erfahrungen von vor ca. 10 Jahren. Wir hatten viel Spaß zusammen und er gab mir sogar noch einen Café con Leche aus.
Gegen frühen Nachmittag ging ich noch im Castello in das kleine Fischereimuseum, dank der sehr ausführlichen Erklärung des netten älteren Herrn, weiß ich jetzt alles über die verschiedenen Meeresböden und die dadurch unterschiedlichen Fischarten. Danach bin ich kurz zurück ins Hotel, den dicken Kumpel abholen und in
einem Blumengeschäft mit Café wartete ich dann bei einem Eistee und einem Tostada mit Tomate y Aceto auf den Bus nach Santiago. Noch ein Wort zur Busfahrt nach Santiago, es war die HÖLLE!!! Auf der ca. 80 Kilometer langen Strecke nach Santiago fuhr der Bus keine 200 Meter geradeaus. Ich würde jedem Pilger raten, besser wieder nach Santiago zu laufen. Ich würde es das nächste Mal jedenfalls machen.
Erkenntnis des Tages
Lieber gut gelaufen, als schlecht gefahren
Danke an Manfred aus dem westfälischen Münsterland für den Café con Leche grande.






































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